Der
zweite Ungarnbesuch liegt schon ein paar Tage zurück, allerdings komme
ich erst jetzt zum Schreiben: Mit einer Gruppe von fast dreißig
Personen sind wir angreist und haben mal wieder viel länger gebraucht
als gedacht.
Unsere Gastgeber/innen haben uns in der Schule in Empfang
genommen. Bei der Verteilung in die Familie konnte nicht alles wie
gewünscht laufen (ein angemeldets Mädchen hatte leider vergesse
abzusagen), das sollte meine Kollegin Wiebke und mich noch die Woche
beschäftigen.
Am ersten Tag blieben die Jugendlichen in den
Gastfamilien, die verchiedenste Dinge mit den Gästen anstellten, von
der Bootsfahrt über den Zoobesuch bis zum Eishockeyspiel). Das Wetter
war dazu auch einladend, dauerhafter Sonnenschein und 25 °C machten
Werbung für das Reiseland Ungarn.
In der Woche wurden wir vom
Bürgermeister empfangen, wir haben die Schule besucht und eifrig Sport
getrieben und sind sogar geklettert. Das Velebncer Gerbirge kennen wir
jetzt ebenso wie Budapest bei herrlichem Sonnenschein. Wir waren
kegeln, baden und haben mit den Gastfamilen Kesselgulasch gegessen.
Kurz Zusammengefasst: Ein abwechslungsreiches Programm und unglaubliche
Gasstfreundlichkeit, die wir einige unserer Gruppe nicht immer zu
würdigen wussten. Deswegen der Vorsatz für das nächste mal: Die Fahrt
muss noch mehr vorbereitet werden. Danke an die Gastfamilien, die vier
Deutschlehrerinnen und an Wiebke, die diese Fahrt so professionell
begleitet hat.
Besuch der
Schüler/innen aus Gardony im April 2009
Im April
haben uns 38 Schüler/innen und zwei Lehrerinnen aus Gardony für eine
Woche besucht. Aufgenommen wurden sie in Gastfamilien, wobei es leider
sehr schwer war, genug Quartiere zu finden. Zwei Tage erhielten unserer
Gäste Einblick in unsere beiden Schulen. Natürlich gab es ein breites
Besichtigungsprogramm, vom Wurmberg und der Sommerrodelbahn über
Göttingen und Duderstadt bis zum MPI in Lindau war hoffentlich viel
Abwechslung dabei. Gefeiert wurde natürlich auch, zum Beispiel bei der
Discoparty im Jugendraum Krebeck, die von der dortigen Jugendgruppe
ausgerichtet wurde. Nach einem Abschluss im Pfarrheim mit allen
Gasteltern, Gästen und Unterstützer/innen haben sich unsere Gäste
wieder zurück auf den Heimweg gemacht.
Bericht zu
unserem letzten Besuch 2007 in Gardony
Seit vielen
Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen der Samtgemeinde
Gieboldehausen und Gardony, einer kleinen Gemeine am Velencer See in
Ungarn.
Nachdem
schon viele ungarische Jugendliche zu Besuch in Gieboldehausen waren,
kam es jetzt endlich zum Gegenbesuch.
Sechzehn
Jugendliche aus allen Orten der Samtgemeinde Gieboldehausen, der
Jugendreferent sowie eine kleine politische Delegation machte sich vom
22. bis zum 28 Oktober auf den langen Weg nach Ungarn.
Einen
ausführlichen Bericht von den wunderbaren Tagen dort hat eine der
Teilnehmerinnen verfasst.
Wir hoffen
sehr auf einen Gegenbesuch unserer ungarischen Freunde im nächsten Jahr
und danken für die unglaubliche Gastfreu
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Szia!
Viele schöne Grüße
aus Gárdony, die bringen wir, die Jugendlichen der Austauschgruppe der
Samtgemeinde Gieboldehausen,
geradewegs aus Ungarn zu euch. Unter der Leitung von Gieboldehausens
Bürgermeister Herrn Norbert Leineweber, einigen
Stadträten, deren Ehefrauen und natürlich unserem neuen
Jugendreferenten Dirk Glowatz fuhren wir am Montag den
22.Oktober 2007 um 05:00 Uhr vom Rathaus Gieboldehausen in Richtig
Gárdony (Ungarn) ab. Die 15 stündige
Busfahrt war sehr anstrengend. Doch die Pausen, mit bestem Eichsfelder
Essen sowie der geräumige Bus machten die Fahrt
erträglicher. Verdursten musste auch niemand, da wir mit ca. 300
Getränkeflaschen, darunter Cola, Apfelschorle und Mineralwasser,
bestens versorgt wurden. Die Fahrt verlief problemlos auch die Grenzen
wurden erfolgreich passiert. Einzig ein kleiner
Stau in Ungarn machte uns etwas zu schaffen. Gegen 20:00 Uhr
kamen wir dann ziemlich müde aber heil in Gárdony an. Dann wurden wir
in der Schule von den Gastfamilien, der Schulleiterin und
Gárdonys Bürgermeister Istvan Todt herzlich empfangen. Sie freuten sich
schon sehr auf uns. Nach einer kurzen
Begrüßungsrede wurden wir den Familien zugeteilt und fuhren mit unseren
Gasteltern nach Hause. Nach dem Abendessen und
einem kurzen Kennenlernen fielen die meisten von uns todmüde ins Bett. Am Dienstag, dem
Ungarischen Nationalfeiertag (Jahrestag des Ungarnaufstandes),
verbrachten wir den Vormittag in den Gastfamilien. Weil
es am Vortag in Strömen geregnet hatte, fiel die geplante Wanderung ins
Velencer Gebirge sprichwörtlich ins Wasser. Stattdessen
ging es am Nachmittag ins Thermalbad von Gárdony. Dort verbrachten wir
2 schöne Stunden im heißen Wasser. Am Mittwoch jedoch
hieß es früh aufstehen, da wir mit den Kindern unserer Gastfamilien in
die Schule gingen. In der 1. und 3. Stunde ließ man uns
freie Wahl, wo wir hingehen wollen. In der 2. Stunde hatten wir einen
Vortrag über Ungarn, der sehr interessant war.
Die 4. Stunde verbrachten wir mit einer Handwerksbeschäftigung, in der
wir unser ganzes Geschick brauchten. Danach gingen
manche zum Essen nach Hause, andere aßen in der Schule. Am Nachmittag
stand für alle ein Sportprogramm an. Wir marschierten also
zur Sporthalle von Gárdony, wo wir dann in 3 Gruppen aufgeteilt wurden
und gegeneinander Spielen sollten. Donnerstag war dann
ein ganz besonderer Tag für uns, denn wir fuhren in Ungarns Hauptstadt
Budapest. Bei der Stadtführung lernten wir sehr
viel über die Stadt und sahen viele interesannte Dinge, z.B. die
Mathiaskirche im Burgviertel der Stadt. In dieser Kirche wurde sogar
Sissi gekrönt. Außerdem sahen wir die großen Markthallen, verschiedene
Denkmäler und das Parlament, in welches wir sogar
hinein durften. Das war für uns alle sicher das beste, so ein Gebäude
mal von innen zu sehen. Nachdem wir dann wieder in Gárdony
waren verbrachten wir die restliche Zeit bei unseren Gastfamilien. Für Freitag stand
eine Fahrt ins Donaukie an (das Gebiet in der die Donau einen Knick
macht und dann nach Süden fließt). Wir sahen sehr schöne
Landschaften, besuchten die größte Kirche Ungarns (die nebenbei bemerkt
die 13. Größte der Welt ist), außerdem sahen wir
uns noch eine alte Burg an. Als wir dann nach Hause kamen stand abends
eine Halloween Party an. Es war eine Rallye, wie sich
später rausstellte. Es gab verschiedene lustige Spiele und am Ende
schafften wir tatsächlich den 3. Platz. Danach legte ein DJ Musik
auf und nachdem ein paar Gieboldehäuser anfingen zu tanzen, folgten
auch die Ungarn und wir feierten noch fröhlich. Auch am Samstag
waren alle gut drauf. Am Vormittag machten wir wieder eine
Stadtbesichtigung, doch zu unserer Freude dauerte die nicht
so lange und wir konnten danach noch ausgiebig shoppen gehen. Am Abend
war die Stimmung dann etwas gedrückter, da wir
uns ja verabschieden mussten. Jedoch schafften es der DJ (DJ Wollmütze,
nannte er sich) auf der Abschlussfeier eine
gute Stimmung zu erzeugen, und auch die Fotos, die gezeigt wurden,
trugen sehr zur guten Laune bei. Doch irgendwann mussten
wir uns dann doch Verabschieden. Es dauerte gar nicht lange, da standen
den meisten von uns Tränen in den Augen. Der Abschied
dauerte recht lange da wir uns einfach nicht von den Ungarn trennen
konnten. Erst als der Busfahrer 3 mal bedrohlich Hupte
und Dirk ein Machtwort sprach stiegen wir in den Bus. Die Rückfahrt war
ziemlich langweilig und auch wenn sie uns kürzer vorkam als die
Hinfahrt. Deshalb waren wir alle sehr froh als wir am Sonntag
Mittag wieder am Rathaus in Gieboldehausen ankamen.
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